Vita Holger Münzer
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Internetz: www.holger-muenzer.de
Berlin

Spielalter: 60-70
Größe:177 cm
Haare: graublond
Augen: graublau
Sprachen: Französisch (Paris), Englisch (uk)
Dialekte: Alemannisch (nieder- und hochalemannisch) und etwas Schwäbisch, bei Vorlage auch etwas Berlinerisch und Bayrisch (München)
Gesang (Tenor-Bariton): Chanson (Beispiele aus: Erich Kästner) / Song / Musical / Rock (Beispiel aus: "Frei Schnauze")
Führerschein: Klasse 3
Hobbys: Mathematik und Physik, Programmieren
  
1939 Geboren in Meßkirch in Baden (zwischen Schwarzwald und Bodensee), dem "badischen Geniewinkel", dort auch Grundschule und Gymnasium
1952 Umzug der Familie nach Gengenbach im Schwarzwald
1952 Wechsel an das Musische Gymnasium in Meersburg / Bodensee (Internat), bis zum Abitur privater Violinunterricht bei Edith von Möllendorf-Straube (Violinvirtuosin, Trägerin des Bachpreises)
1959 Abitur am Musischen Gymnasium in Meersburg, ausgezeichnet mit dem 1. Musikpreis
1959-61 Musikstudium (Komposition bei Prof. Wolfgang Fortner, Violine Meisterklasse bei Prof. Wilhelm Nauber, Klavier Fachklasse bei Prof. Edith Picht-Axenfeldt) an der Staatl. Hochschule für Musik in Freiburg / Breisgau, Studium an der Universität Freiburg (Biologie und Experimentalphysik)
bis Okt. 1962 Wehrdienst und Zeitsoldat mit Offizierslaufbahn (kommissarischer Kompaniechef, Abgang als Oberleutnant in München 1962)
1962-64 Schauspielschule Zinnerstudio in München mit Abschluß
1967-69 Aufbaustudium der Komposition am Richard-Strauss-Konservatorium München (Komposition: Prof. Peter Jona Korn, Dirigieren: Prof. Wolfgang Rebner)
1967 Heirat mit Partnerin Gertrude Münzer geb. Wirschinger (alias "Tjorven", danach alias "Barbi Münzer" und "Barbra", danach alias "Penny McLean")
Berufliche Laufbahn:
1963 München:
"Theater in der Briennerstraße" (1963-65): Kaffee kochen, Kartenabreißen, Zuschauerraum kehren, Kulissen schieben, Inspizient, Beleuchter, Regieassistenz, dann endlich kleinere und mittlere Rollen (der Chef, Geza von Földessy, sagte zu mir einmal: "Wenn Du noch einmal behauptest, von Musik etwas zu verstehen dann fliegst Du..." - an zwei Flügeln die Kollegen Olaf Bienert und Ursula Hanisch)<
  
1964-68 München:
Schauspielengagements im Volkstheater / "Tribüne" München / "Die Kleine Freiheit" unter Trude Colman (Rolle des kleinen Gangsters in "Irma la douce") / Deutsches Theater (Inspizienz und Bühnenmusik, Regie: Arthur Maria Rabenalt) / Kabarett "Das Fünfte Rad" (Solotitel und Musik - Tourneen bundesweit, auch nach Österreich und Schweiz) / Soloauftritte im Schwabinger Künstlerclub "Die neue Katakombe" (Werner Finck) / regelmäßige Soloauftritte bei den "Schwabinger Wochen" / Soloauftritte im "Schwabinger Nest" / mit Partnerin "Tjorven" bei "Gisela" und bei "Nowack" / daneben Synchronarbeit, Schauspielengagements für Kurzfilme / Fernsehen
  
seit 1966 etwa 20 Kurzfilm-Kompositionen, mehrere Spielfilm-Kompositionen z.B. für R. W. Fassbinder ("Liebe ist kälter als der Tod"), "Spielst du gern mit schrägen Vögeln" (R: Gustav Ehmck), 4 Filme für Rosa von Praunheim, 3 Filme für Ulli Lommel (Näheres siehe Werke: Filmmusik), außerdem Werbe- und Dokumetarfilme, Kompositionen für etwa 20 Werbe-, Kurz- und Dokumentarfilme, Songs und Chansons für Verlag Klaus Ogermann (Deutschland und USA) mit unterschiedlichen Interpreten (z.B. Eric Silvester und "Vittorio"), weitere Verlage: Thienemanns Theaterverlag u.a,
Fernsehen, Fernsehauftritte im SFB, (auch als Sänger im Kinderfernsehen), Hörspiele, Kommentare, Synchron
  
1966-68 Schauspieler im Staatl. Residenztheater München:
1967 als "Bote" in "Der Unbesonnene" (Regie: Paul Vasil)
1968 Jüngster Bruder in Drei Schwestern von Anton Tschechow (Regie: Heinz Hilpert)
Komposition des Abschiedsmarsches (Odessa-Marsch) komponiert, dieses brachte den Durchbruch als Komponist in München.
  
1966-69
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Duo "Holger&Tjorven"
1966 Live-Auftritte mit Gertrude als Duo "Holger&Tjorven" mit Partnerin und späterer Ehefrau Gertrude (geb. Wirschinger) in Schwabinger Lokalen wie "Bei Gisela" und "Bei Nowack", "Schwabinger Nest", Schwabinger "Simpel" (Simplicissimus), "Schwabinger Wochen", "Die neue Katakombe" (Werner Finck)
1967 Fernseh-Aufzeichnung Holger&Tjorven": im "Schwabinger Nest"
1967-69 drei Sendungen im "Talentschuppen" Baden-Baden mit Partnerin "Tjorven"
1968-69 monatliche Gastspiele bundesweit mit eigener Band genannt "MTH-Singers" (Münzer Tjorven Holger)
1968 die große "Show-Chance 68" (Samstag Abendprogramm 20:15 Uhr), im 1. Programm (ARD), dabei einen Preis als Duo gewonnen
1968 Schallplattenvertrag als Duo bei Agentur Adler (München).
Penny McLean
Privatfoto

Penny McLean Gertrude Münzer (geb. Wirschinger) alias "Tjorven" (MTH-Singers), danach (seit 1972) solo alias "Barbi Münzer" und "Barbra", viele Singles und LP's, danach alias "Penny" (mit ihrer Gruppe "Penny-Box" oder "Penny Explosion") und in der Gruppe "Silverconvention", solo als "Penny McLean" mit vielen bekannten Schallplatten ("Lady Bump" 1975, "1-2-3-4... Fire" 1976, "Fly Robin Fly" usw. - heute viele Wiederauflagen ("Releases", insgesamt etwa 32 Schallplatten / CD's), heute bekannte Autorin von spirituellen Sachbüchern.
1967 durch persönliche Bekanntschaft mit Erich Kästner Beginn von Vertonungen seiner Texte (inzwischen an die 50 Chansons),
spätere Aufführungen im Theater "tribüne" Berlin (U.A. 1972), Vagantenbühne Berlin (1000 Vorstellungen unter dem Titel "Wir sitzen alle im gleichen Zug")
seit 1976 (Studioaufnahmen und Rundfunksendungen) auch eigene Soloabende unter dem Titel "Was nicht in euren Lesebüchern steht", bundesweite Tourneen
Interpretationen auch von Lore Lorentz (Düsseldorder "Kom(m)ödchen") und Werner Schneyder unter "Zeitgenossen haufenweise" 1984-86, Tournee, Schallplatte bei Amaton, 6-teilige Fernsehserie.
1984 Konzertante Chansons nach Texten von Erich Kästner unter dem Titel "Gesang zwischen den Stühlen", Bundesgartenschau München, Hotel Kempinski Berlin und weitere
  
1968-71 zu den Fotos von HAIRMusikalischer Direktor der drei deutschsprachigen Ensembles des Musicals HAIR
mit Premieren in München, Düsseldorf, Berlin, Hamburg, Stuttgart-Böblingen, Frankfurt, Zürich, Wien, Nürnberg, Essen, Köln, Duisburg usw.
  
1971
Musical "Godspell" 1971 in Bremen - Privatfoto
Korrepetitor und Piano im Musical Godspell 1971 in Bremen,

Mitwirkende:
Angelika Milster, Donna Gaines (nach Heirat mit Helmut Sommer alias "Donna Summer"), Helmut Sommer, Ron Williams, John Wadell, Peter Hedrich (auch alias Peter Kent),
Regie: Norman Foster (auf dem Foto rechts hinter Holger Münzer)

Zeitweilig Pianist bei den "Cornely Singers", später auch bekannt als "Love Generation" (siehe auf der Seite von Gitta Walther)
1971/72 Gründung der Jazz-Rockband "OVERGROUND", Rock- und Livekonzerte im "Litfass", "Old Eden", Jazzclub Bundesallee und im RIAS (Hörbeispiel Electronic-E im RIAS Jazzclub 1971) mit:
Besetzung:
Holger Münzer: Kompositionen, Texte, Arrangement, Gesang, Violine, Piano, Keyboards und Synthesizer
Michael Gechter (danach Mario Schulz): Gitarre
als Gast Johannes Rövenstrunk: ePiano
Rudolf Svatunek (danach Hans Hartmann und Ralph Schmidt): Baß
Wolfgang Thierfeldt (danach Tom Holm / Jochen Bauer / Lutz Halfter): Schlagzeug
Lee Gates (Übersetzung ins Englische)

1972-74
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Schallplattencover
1972-74 Schallplattenproduktion bei INTERCORD Stuttgart mit seiner Jazz-Rock-Band "OVERGROUND":
Besetzung:
Holger Münzer: Kompositionen, Arrangements, Texte, Gesang, Violine, Klavier, Keyboards, Orgel und Synthesizer
Michael Gechter: Gitarre
Hans Hartmann: Baß
Jochen Bauer (Studionaufnahmen auch mit Tom Holm): Schlagzeug
Lee Gates: Text-Übersetzung ins Englische
Produktion: Stahl-Music München

1974-85
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Rock-Band "1848"
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v.l.n.r.: Holger Münzer, Ralf Schmidt,
Lutz Halfter, Mario Schulz


Gründung und Bandleader der Rock-Band "1848":
Holger Münzer: Kompositionen, Arrangements, Gesang, Klavier, Keyboards, Synhthesizer, Violine
Mario Schulz: Gitarre
Ralf (Trotter) Schmidt: Baß
Lutz Halfter: Schlagzeug (später in der Band von "Scheibenwischer")
1972-85 Mitglied im Ensemble des Theaters "tribüne" Berlin, (1979 Preis der Deutschen Kritiker für Walter Mehrings Lumpenbrevier und Die Verbrannten Dichter), Schauspieler, Musikalischer Leiter und Komponist
daneben seit 1974 Engagements: Schiller-Werkstatt, Berliner Kammerspiele (1976-81 s.u.), Theater des Westens, Fernsehproduktionen (SFB u.a.)
1976-81 daneben Schauspieler und Musikalischer Leiter des Theaters "Berliner Kammerspiele" (Jugendtheater)
mehrere Kindermusicals z.B. für Hess. Staatstheater, Jugendtheater Altona, Theater für Kinder Hamburg (Russ. Staatspreis für Wasja kauft den Hund im Sack, Thienemanns Verlag Stuttgart, U.A.: Theater für Kinder Hbg. 1976, Schallplatte bei Ariola - Stereo 27 605 XAW), Theater des Westens Berlin, Berliner Kammerspiele, Theater "tribüne" Berlin u.v.a.
1979 Gründung der freien Theatergruppe "Theater Café Größenwahn" mit Engagements u.a. im Kabarett "Die Stachelscheine" Berlin, "Renitenztheater" Stuttgart, "Unterhaus" Mainz
1981 Gründung der freien Theatergruppe "Wilde Bühne" mit Engagements bei Berliner Kleinkunstbühnen, auch Torneen bundesweit und in Fankreich (Nantes und Avignon)
seit 1981 Regieaufträge und Produktionen für Berliner Festspiele, Hebbeltheater, Hochschule der Künste Berlin, Vagantenbühne, Akademie der Künste, Stachelschweine u.a., weitere Vertonungen von Erich-Kästner-Texten für Wir sitzen alle im gleichen Zug (Vagantenbühne, über 1000 Vorstellungen), Soloabende, Kabarett, Gründung der Freien Gruppen "Theater Café Größenwahn" und "Die Wilde Bühne" (Gastspiele u.a. in Ulm, Stuttgart, Unterhaus Mainz usw.) (Näheres siehe Theatermusik),
Engagements bei verschiedenen Theatergruppen wie z.B. "Theater Café Größenwahn" (Kabarett-Revuen), "Phaedra" (1991: Beaumarchais’ Der tolle Tag - oder Die Hochzeit des Figaro - Rolle des "Bazile") u.a. - Näheres siehe Theaterseite
daneben Synchron, Hörspiele, Funk,
größere Rollen in vielen Spielfilmen (u.a. 1984 unter der Regie von A.Corbucci, Italien - siehe unten 1984)
1984 italienische Kriminalkomödie (Filmserie), Regie: A.Corbucci, Rom, mit Thomas Milan als "Inspettore" (Folge 11): Rolle des Mörders, in deutsch synchronisiert als Film und Fernsehfilm "Der Superesel auf dem Ku'damm" (mit Anita Kupsch als deutsche Kriminalkommisarin)
seit 1985 größere Fernsehengagements, Fernsehserien: / Die Fallers, eine Schwazwaldfamilie (45 Folgen, Südwestfunk Baden-Baden), Gute Zeiten - Schlechte Zeiten usw.
1987 Saarländisches Landestheater Saarbrücken (Charakterfach, Stücke z.B: Orpheus steigt herab T. Williams), "Karl" in Bekannte Gesichter, gemischte Gefühle von Botho Strauss, Die Physiker, Galileo Galilei von Brecht)
1987 Opera buffa Die Schöne Helena (J. Offenbach) in Berlin, Rolle des Kalchas, auch Neuübersetzung, Instrumentierung und Inszenierung
1990-98 Anstellung als Projektleiter der Kulturarbeit bei der KünstlerKolonie Berlin eV, Soloabende, Rezitationen, Wilmersdorfer Künstlerstammtisch, regelmäßige Publikationen u.a.
1995 Boulevardstück Taxi Taxi (Campignier & Enke) in Berlin
1996 Gründung der Firma Kultur-Netz, seit 1998 auch Kulturportal www.kultur-netz.de und weitere Portale
1999 Gründer der Gruppe Zeitgenössische Kammermusik, regelmäßige Konzerte (Kammermusik)
2000 Gründung der Edition Edition AETAS
2001 Rolle "Dr. William Butler" im Kammerwestern "Der Wind in den Zweigen des Sassafras " (von René de Obaldia) im Hansa Theater Berlin

Lehrtätigkeiten:

1972-74 Dozent für Zusammenspiel von Rockgruppen an der Musikschule Berlin-Neukölln
1972-89 Lehraufträge / Dozent für Bühnenlied ("Das literarische Lied/Chanson/Song" - mit regelmäßigen Aufführungen) im Fachbereich 9 - Darstellende Kunst / Max-Reinhardt-Seminar - an der Hochschule der Künste Berlin (heute Universität der Künste Berlin)
1982 Gastprofessur
1980-89 Dozent an der "Theaterwerkstatt" Charlottenburg (Aufführungen siehe Theater) und Ulrich-von-Hutten-Gymnasium Lichtenrade
1982/84 Gastvorträge am Lehrstuhl für Literaturdidaktik (Prof. Dr. Reinhard Dithmar) an der FU Berlin
1986-88 Workshops an der Hoogeschool voor de Kunsten Utrecht (Theaterpädagogik)
und Gastvorträge Rijksuniversiteit te Utrecht
ab 1989 Dozent für Rhetorik im Institut für Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation (GWK) in der Fakultät 2 an der Hochschule der Künste Berlin (jetzt Universität der Künste)
Rhetorik-Workshops und -Kurse bei Institutionen / Firmen wie z.B. Agentur Dorland, Universität der Künste Berlin (Weiterbildungskurs für Verwaltungsangestellte)
Lehraufträge an der Uni Potsdam, Sparkassenakademie Potsdam, Humboldt-Universität Berlin, Rhetorikakademie Berlin, Vorträge, Reden und Redenschreiber usw.
2002 Seminar für Wissenschafts-Rhetorik an der Humboldt-Universität Berlin
Seit 2002  Rhetorik-Training an der Rhetorikakademie Berlin (für Jungunternehmer, Unternehmensberater, Doktoranden usw.)
März 2004  Blockseminar "Eristische Dialektik nach Arthur Schopenhauer" - Sparkassenakademie Potsdam (Juristenkongreß)

  • Eintrag im Komponistenhandbuch 2000 (Deutscher Komponistenverband)
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