Holger Münzer

Vita aus dem Komponistenhandbuch 2000:

(Deutscher Komponistenverband)
eine Vita im Format PDF finden Sie unter Vita

Münzer, Holger
1959-61 Studium an der Staatl. Hochschule für Musik in Freiburg/Brsg. (Komp: Wolfgang Fortner, Violine Meisterklasse: Wilhelm Nauber, Klavier Fachklasse: Edith Picht-Axenfeldt), Universitätsstudien an der Universität Freiburg (Biologie und experimentelle Physik)
1962-64 Schauspielschule Zinner in München
1964-99 Theaterengagements an verschiedenen Theatern in München (u.a. Staatl. Residenztheater) 1967-69 Kompositions-Aufbaustudium am Richard-Strauss-Konservatorium in München (Komp: Peter Jona Korn, Dirigieren: Wolfgang Rebner)
seit 1967 Kompositionen für etwa 20 Kurz- und Werbefilme, 6 Spielfilme, etwa 30 Bühnenmusiken (und Kindermusicals), Fernsehen, Verlage
1969-71 Musikal. Leiter der drei deutschen Ensembles von "HAIR" (München, Berlin, Hamburg, Wien, Zürich, Stuttgart, Düsseldorf, Köln usw.)
1972 Rockgruppe und Schallplattenvertrag bei "Intercord" Stuttgart
1972-85 im Ensemble des Theaters "tribüne" Berlin als Komponist, Musikalischer Öeiter und als Darsteller - 1979 Deutscher Kritikerpreis
1976-81 Musikal. Lt. "Berliner Kammerspiele" (Jugendtheater)
seit 1981 Eigenproduktionen für Revue und Kabarett (Bln. Festspiele, Vagantenbühne, Hebbeltheater, Stachelschweine, Unterhaus Mainz usw.) Tourneen und Gastspiele, Soloabende
seit 1985 freier Schauspieler (freie Gruppen, Filme, Hörspiele, Synchron, Fernsehen)
1987 Landestheater Saarbrücken (Charakterrollen)
1972-89 Lehraufträge Universität der Künste Berlin (Schauspiel) für Bühnenlied, 1982 Gastprofessur (musicalspezifische Interpretation)
seit 1989 Dozent für Rhetorik an der Universität der Künste Berlin (Institut für Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation GWK)
1999 Gründung der Gruppe "Zeitgenössische Kammermusik"

Hauptwerke: (auszugsweise)
(ausführlicher in der Werkeliste)

"Was nicht in euren Lesebüchern steht", Chanson-Zyklus nach Texten von Erich Kästner, Entstehungsjahr: 1969-74, Uraufführung: 1974 "tribüne" Berlin, 1981 Vagantenbühne u.v.a. Aufführungs-Material und Musicasette beim Komponisten
"Gesang zwischen den Stühlen", Chanson-Zyklus nach Texten von Erich Kästner (konzertant), Entstehungsjahr: 1974-82, Uraufführung: 1982 "BuGa" München, Hotel Kempinski Berlin, Berliner Bühnen u.a., Aufführungs-Material und Musicasette beim Komponisten
"Zeitgenossen haufenweise", Chanson-Zyklus, Tournee und Fernsehserie mit Chansons nach Texten von Erich Kästner, Interpreten: Lore Lorentz und Werner Schneyder, Schallplatte bei Amaton 1984-86
"Anpassung der Arten", Liederzyklus (im Zwölftonprinzip) nach Texten von Erich Fried, Entstehungsjahr: 2001, Uraufführung: 2001 in der Schwartzschen Villa in Berlin, Aufführungs-Material und CD beim Komponisten
"Der gelbe Koffer" ("Con la musica a otra parte"), Filmmusik 1970 (Regie: Ulli Lommel)
"Berliner Bettwurst", Filmmusik 1973 (Regie: Rosa von Praunheim)
"Axel von Auersperg", Musik für das Fernsehspiel 1973 (Regie: Rosa von Praunheim)
"Stadt der verlorenen Seelen", Filmmusik 1983 (R: Rosa von Praunheim)
"Wasja kauft den Hund im Sack", Kindermusical, Libretto: Heinz Wunderlich, Thienemanns-Verlag, Uraufführung: Theater für Kinder Hbg. 1976 (Stereo 27 605 XAW), Schallplatte: Ariola, Russischer Staatspreis 1981
"Münchhausen", Musical, Libretto: Heinz Wunderlich, Textbuch und Noten bei Thienemanns-Verlag, Uraufführung: 1977 Hbg. - Torneen
"Kythera", freitonale Sinfonische Dichtung/Balett (Besetzung: Sinfonie-Orchester mit Sitar und zwei Harfen) 1968
"Fraktale Sonate" für Violine solo (im Zwölftonprinzip, gewidmet Benoit Mandelbrodt), Uraufführung: 1993 Berlin
"Hommage à une voix perdu" für 6 Schlagzeuger, Cello und Kontrabaß, Concertino, 1988 (freitonal)
Prélude und Sonata à la Breve "Über die allmähliche Entfernung" für Klavier solo (auch auf CD) 1984 (im Zwölftonprinzip)
Klavierkonzert Nr.1 "Fresdorfer Konzert" für Klavier solo 1958 (freitonal) (U.A.: 14.02.2004 Berlin)
"Fresdorfer Konzert" für Orgel solo 2000 (freitonal) (U.A.: 2000 Kirche zu Fresdorf)
"Rhapsodie madéquasse" für zwei Violinen (freitonal), (auch auf CD) 1986
"Acht Konzertcapricci für Violine solo" (im Zwölftonprinzip) 1984-2002 (auch Version für Cello solo)
"Chaconne quasi ostinato" für Violine und Cello" (Zwölftonprinzip) UA "Schwartzsche Villa Berlin 2000" (V: Tomasz Tomaszewski, C: Catalin Ilea)
"B-A-C-H" Zwölftonimpressionen für Oboe solo (UA Schloß Rheinsberg 2000)

sowie:
Werbe- und Kurzfilmmusiken, weitere Bühnenmusiken, Schlager, Rundfunk- und Schallplattenproduktionen (z.B. für Verlag Claus Ogermann, DeHaCe-Verlag, Musical A.G. Zürich, Südwestfunk, RIAS, Intercord Stuttgart usw.); insgesamt etwa 50 literarische Lieder nach Texten von Erich Kästner, etwa 200 weitere Vertonungen literarischer Texte nach Adolf Glaßbrenner, Walter Mehring, Kurt Tucholsky, Wolf Wondratschek, Erich Fried, Gert Loschütz (Rock-Lieder), Christian Morgenstern, Joachim Ringelnatz, Johannes Trojan u.v.a.m.
und: Theatermusik, Musicals (auch Kindermusicals und Märchen), Songs, Chansons, elektronische Musik
außerdem E-Musik (meist im 12-Ton-Prinzip): Sinfonische Musik, Kammermusik, Ballett, Chormusik, liturgische Musik, Orgelmusik, Klavier solo, Violine solo (z.B. Acht Konzert-Capricci für Violine solo (ebenso Version für Cello solo), Sonaten u.a., Cello solo, Oboe solo u.a.

Aufführungs-Material beim Komponisten.

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